Wie ich meine Abende in Italien verbrachte

Ich war dieses Jahr im Januar für zwei Wochen in Italien und nahm an einem Erasmus+- Individualaustausch teil. Die Zeit in Italien habe ich persönlich sehr genossen. Die Zeit hat mir viel Spaß gemacht und war eine sehr interessante sowie schöne Erfahrung. Zuvor hatte ich bereits an zwei Gruppenaustauschen teilgenommen, weshalb der Individualaustausch etwas Neues für mich war, das ich unbedingt erleben wollte.

Die Tage beziehungsweise die Abende verbrachte ich fast jeden Tag anders. Meistens verliefen die Tage so, dass wir bis 13 Uhr Schule hatten. Nach der Schule gingen meine Austauschpartnerin, die Austauschpartnerin meiner Freundin und meine Freundin zusammen Mittagessen und danach hatten ich und meine Freundin Freizeit in der Stadt, da unsere Austauschpartnerinnen oft viel lernen mussten. In der Zwischenzeit durften wir die Stadt erkunden, um nicht gelangweilt zu sein, da wir unsere schulische Aufgaben in den Freistunde in der Schule erledigen konnten.

Die meisten Abende fuhr ich dann mit meiner Austauschpartnerin nach Hause, wo wir gemeinsam mit der Familie zu Abend gegessen haben. Nach dem Abendessen haben wir uns häufig viel unterhalten, was für mich persönlich sehr amüsant war, da ich mich mit meiner Austauschfamilie sehr gut verstanden habe. An manchen Tagen haben wir nach dem Abendessen Gesellschaftsspiele gespielt, was ebenfalls sehr lustig war.

Ein Abend blieb mir besonders in Erinnerung, da wir ein wunderschönes Theater besucht haben .Das Stück fande ich sehr schön, allerdings gab es ein Problem mit der Sprachbarriere: Weil ich kein Italienisch spreche, war es unmöglich für mich, das Stück komplett zu verstehen. Trotzdem konnte ich einen Teil verstehen, weil man sich gut um uns kümmerte in der Schule: Wir  bekamen die ganzen Informationen zum Stück und somit konnten wir uns vorher darüber erkundigen.

Aus meiner Sicht waren die Wochenenden am schönsten, obwohl wir samstags Schule hatten, weil wir uns abends schön gemacht haben und mit Freunden in die Stadt gegangen sind.Ich wurde sehr gut mit in deren Gespräch involviert und habe mich an keinem Punkt ausgeschlossen gefühlt. Wir haben dann immer der Stadt was gegessen und sind danach nach hause gefahren.

Am nächsten Tag (Sonntag) waren wir einmal in Verona und einmal in Mailand von vormittags bis ungefähr 17/18 Uhr und dann haben wir abends ganz normal mit der Familie gegessen.

Die Abende sind nicht gewaltig unterschiedlich zu Deutschland, aber ich fand es trotzdem sehr schön, mal eine andere Erfahrung zu machen und zu sehen, wie Familien in einem anderen Land ihre Tage verbringen und ich würde es persönlich weiter empfehlen, denn es wurde alles sehr sorgfältig organisiert und es gab keinerlei Probleme oder Konflikte in der Schule, mit der Familie oder mit den Menschen dort.

Mir hat es persönlich wirklich sehr viel Freude bereitet und es war sehr schön, sich einer neuen Gemeinschaft zu öffnen.Es war auch eine Erfahrung wert zu sehen, wie anders deren Kultur ist und welche besonders unterschiedliche Gewohnheiten sie haben.

Arina Budde (MSS 11)

veröffentlicht am 10.2.2026