Une semaine franco-allemande pleine de découvertes
Du mercredi 6 mai au mercredi 13 mai, les élèves allemands du lycée « Gymnasium Karthause » de Coblence ont été accueillis au collège Entre Deux Velles de Saône dans le cadre d’un échange scolaire. Quelques semaines auparavant, les collégiens français avaient eux-mêmes passé une semaine en Allemagne. Cette fois, c’était au tour des correspondants allemands de découvrir la vie française, les cours au collège… et la région !
Les élèves allemands sont arrivés en train à Besançon. À la gare, l’ambiance était très animée : tout le monde était impatient de retrouver son correspondant après une semaine de séparation.
Pendant leur séjour, les élèves étaient logés dans les familles françaises. Chacun a pu partager le quotidien de son correspondant, découvrir une autre culture et pratiquer la langue de l’autre dans des situations très concrètes.
Le jeudi, les correspondants allemands ont découvert les cours au collège. Une journée parfois fatigante pour eux, car en Allemagne les journées de classe se terminent souvent beaucoup plus tôt qu’en France. Les cours en français représentaient aussi un vrai défi, même si les élèves se débrouillaient très bien en cours d’allemand !
Le lendemain, malgré le jour férié du 8 mai, tout le groupe est parti visiter Besançon. Au programme : visite guidée de la ville, promenade en bateau sur le Doubs, découverte du Musée du Temps et de la célèbre Citadelle de Besançon. Les élèves allemands ont été impressionnés par la taille et la beauté de ce monument emblématique. Après un pique-nique préparé par les familles, les élèves ont même eu un moment de « visite libre » pour se promener en petits groupes dans le centre-ville.
Le samedi matin, direction Poligny, capitale du comté. Les élèves ont visité un musée consacré au célèbre fromage franc-comtois et ont participé à une dégustation. Certains correspondants allemands ont trouvé le goût du comté… assez surprenant !
Le dimanche était consacré aux activités en famille. Certains ont visité la région, comme la vallée de la Loue ou Ornans, tandis que d’autres ont partagé des moments plus simples du quotidien français.
Le lundi, les élèves ont découvert le marais de Saône sous une météo très pluvieuse. Entre la boue et la pluie, la sortie a demandé un peu de courage ! L’après-midi, ils ont visité le Musée des Maisons Comtoises à Nancray, un écomusée où des maisons traditionnelles de Franche-Comté ont été reconstruites pour préserver le patrimoine régional.
Le mardi, retour au collège avant une soirée d’adieu organisée pour célébrer cette belle semaine d’échange. Professeurs, élèves et direction étaient réunis autour d’un goûter convivial. Les élèves ont chaleureusement remercié les enseignants qui avaient organisé le voyage et toutes les activités.
Durant cette semaine, les correspondants allemands ont remarqué plusieurs différences entre les systèmes scolaires français et allemands : des journées plus longues en France, davantage de cours écrits, mais aussi une autre manière de travailler en classe.
Le mercredi 13 mai, il était déjà temps pour les correspondants allemands de repartir. Les adieux ont parfois été émouvants, preuve que cette semaine d’échange aura permis de créer de véritables liens d’amitié.
Cet échange restera sans doute un très beau souvenir pour tous les élèves : une expérience enrichissante, faite de découvertes, de rencontres et de partage entre deux cultures européennes.
Timothée, 3è (France)
veröffentlicht am 25.05.2026
Deutsch-französischer Austausch: Gemeinsam zum Thema Wasser unterwegs
Im Rahmen des Erasmus+-Programms waren wir eine Woche an unserer Partnerschule bei Besançon, und unsere französischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner verbrachten eine Woche bei uns in Deutschland. Mit unserem gemeinsamen Projektthema Wasser haben wir uns während des Austauschs regelmäßig auseinandergesetzt.
In Deutschland besuchten wir unter anderem das Mosellum und das Naturhistorische Museum Mainz mit der Führung „Mainzer Meereswelten“. Im Mosellum ging es vor allem um Mikroplastik und darum, wie man aus Wasser Energie gewinnen kann.
In Frankreich fuhren wir in die Franche-Comté, die Region unserer Partnerschule. Dort besuchten wir unter anderem Besançon. Bei einer Bootsfahrt auf dem Doubs und auf dem Kanal fuhren wir einmal um die Stadt. Bei der anschließenden Stadtführung erfuhren wir einiges darüber, wie die Stadt in unterschiedlichen Epochen mit Wasser versorgt wurde. Außerdem waren wir im Marais de Saône, einem Sumpfgebiet ganz in der Nähe der Partnerschule. Auch der Besuch eines Freilichtmuseums mit regionaltypischen Gebäuden stand auf dem Programm.
Insgesamt konnten wir sehr viel Neues lernen und viele schöne Eindrücke mitnehmen. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Schule uns diese Möglichkeit gegeben hat. Wir haben uns getraut, in ein fremdes Land zu reisen, uns in einer fremden Sprache zu verständigen und neue Freundschaften zu schließen.
Abbey Rode 8b und Leonie Daute 8s
veröffentlicht am 25.5.2026
Ein Monat Italien – Mehr als nur Schule
Alltag während meines Schüleraustauschs in Norditalien, Brescia
Während meines Schüleraustauschs in Norditalien konnte ich den Alltag in einer Gastfamilie miterleben. Dabei sind mir viele Dinge aufgefallen, die sich deutlich von meinem Alltag in Deutschland unterscheiden. Besonders stark war der Unterschied in der allgemeinen Stimmung: Die Menschen wirkten sehr offen, nahbar und gleichzeitig viel entspannter. Viele Situationen wurden gelassen genommen, niemand schien sich zu stressen und man ließ sich insgesamt mehr Zeit für Gespräche und gemeinsame Momente.
Direkt nach der Ankunft in meiner Gastfamilie wurde ein wichtiger Teil des italienischen Alltags deutlich: die gemeinsamen Mahlzeiten. Schon am ersten Abend saßen wir alle zusammen. Doch neben dem Essen wurde auch viel und lange geredet, erzählt und gelacht. Diese soziale Atmosphäre hat mich überrascht, weil man sich viel mehr Zeit füreinander nahm als ich es von zuhause gewohnt bin.
Der Schulalltag war ebenfalls in einigen Punkten anders. Den Weg zur Schule haben wir meistens mit dem Bus zurückgelegt, auch kürzere Strecken. In Deutschland läuft man oft schnell irgendwohin, aber dort wurde fast immer gefahren.
In der Schule selbst waren die Schüler sehr offen und wollten direkt mit mir sprechen, was den Einstieg für mich leichter gemacht hat. Im Vergleich dazu sind viele Schüler in Deutschland am Anfang eher zurückhaltend. Der Unterricht war meist frontal und teilweise etwas monoton, aber die Lehrer haben sich bemüht, michso gut wie möglichin den Unterricht einzubinden. Auffällig war außerdem, wie gelassen alle mit Zeit umgingen. Zu spät kommen war bei Schülern aber auch bei Lehrern nicht ungewöhnlich. In den Pausen blieb fast jeder im Schulgebäude, während man in Deutschland oft kurz rausgeht oder sich mehr bewegt.
Nach der Schule wurde wieder gemeinsam gegessen. Danach war der Nachmittag eher ruhig. Sport oder Bewegung spielten kaum eine Rolle und auch Spaziergänge oder ähnliche Aktivitäten gab es selten. Stattdessen haben wir manchmal Tee getrunken und gemeinsam Karten- oder Brettspiele gespielt. Diese ruhige Gestaltung des Nachmittags war für mich sehr ungewohnt, aber auch interessant zu beobachten.
Das Abendessen fand deutlich später statt als in Deutschland und zog sich oft lange hin. Nach dem Essen haben wir noch lange geredet und sind erst spät ins Bett gegangen. Im Gegensatz dazu wird bei mir zuhause meist früher gegessen, oft nicht gemeinsam und jeder eher dann, wenn es gerade passt.
Insgesamt habe ich die Menschen als sehr offen und den Lebensstil als ruhig und gelassen erlebt. Ich konnte während meines Austauschs viel über den italienischen Alltag lernen und habe gemerkt, wie unterschiedlich ein normaler Tagesablauf sein kann. Auch wenn ich manche Dinge anders aus Deutschland gewohnt bin, war es spannend zu erleben, wie wichtig dort Gemeinschaft und gemeinsame Zeit sind.
Kiana Jass (10a)
veröffentlicht am 19.2.2026