Frankreichaustausch 2022 -

Gymnasium auf der Karthause und Collège Entre Deux Velles 

Vom 1.05.2022 bis zum 7.05.2022 sind Schüler der Stufen 8 und 9 unseres Gymnasiums nach Frankreich gefahren. Die Reise ging nach Besançon, eine schöne Stadt, die sich etwa 80 km östlich von Dijon in der Region Franche-Comté befindet. Am 01.05.2022 um etwa 12:15 fuhr der Zug von Koblenz ab. Angekommen sind wir um etwa 18:00 Uhr am Zielort. Organisiert wurde der Frankreichaustausch von Herr Link, Frau Frintrop und Frau Antweiler. Vor Ort begleitet wurde er von Herrn Link und Frau Antweiler. Am TGV-Bahnhof von Besançon wurden wir dann von den Austauschschülern, den Eltern und den französischen Lehrkräften herzlich empfangen. Nachdem wir einander zugeteilt und vorgestellt wurden, ging es erst mal nach Hause zu den Gastfamilien.

Am Montag, dem 02.05.2022 sind wir zum Käsemuseum im Jura gefahren, wo wir sehr viel über die Spezialität der Region Franche-Comté gelernt haben, den Comtékäse. Danach ging es zu den Salines Royales, einer Salzfabrik aus dem 18. Jahrhundert, wo wir ein Picknick gemacht und das Museum besichtigt haben.

Am nächsten Tag haben wir zum ersten Mal unsere neue Partnerschule „Collège Entre Deux Velles“ näher kennengelernt, die sich im Ort Saône direkt in der Nähe von Besançon befindet. Die Schule in Frankreich geht deutlich länger, bis 16 Uhr, und französische Schüler essen in der Kantine in der Schule. Pausen (auf jeden Fall die, die ich miterlebt habe) sind deutlich länger.

Am Mittwoch (04.05.2022) hatten wir eine Bootsfahrt durch Besançon, eine Stadtführung durch Besançon und eine Führung über die Zitadelle, eine von Vauban erbaute Festung. Besançon ist eine schöne, alte Stadt, fast vollständig aus Stein erbaut und mit einer faszinierenden Architektur in den Innenhöfen. Mindestens genauso beeindruckend ist die Festung, die sogar einen Zoo besitzt.

Am Donnerstag (05.05.2022) haben wir ein weiteres Mal die Schule besucht.

Am Freitag (06.05.2022) sind wir ins Musée Courbet in Ornas gegangen. Nach etwa einer Stunde Freizeit in Ornas sind wir mit dem Bus zum Musée des Maisons Comtoises gefahren, wo wir ein Picknick und eine Rallye durch die dort aufgebauten alten Häuser gemacht haben. Es sollten immer ein Deutscher und ein Franzose zusammenarbeiten.

Am Samstag (07.05.2022) haben wir uns gegen 10:00 Uhr am Bahnhof von Besançon getroffen. Angekommen sind wir etwa gegen 19:00 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof. Insgesamt war der Austausch sehr schön und eine Erfahrung, die ich jedem wünschen würde.

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Von Felix Thomassin (9b)

Veröffentlicht 26.06.2022

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Erfahrungsbericht: Erasmus+ in Zaragoza

Vom 19.04.2022 bis zum 29.04.2022 war ich in Spanien in Zaragoza und durfte dort in die Schule gehen. Während ich dort war, habe ich bei einer Gastfamilie gelebt, in welcher ich mit offenen Armen empfangen wurde und in welcher ich mich vom ersten Moment an wohl gefühlt habe. Während meines Aufenthaltes haben wir sehr viel mit den anderen Austauschschülern unternommen, wir waren jeden Tag unterwegs und haben jeden Tag etwas Neues gesehen und erlebt. Wir waren in einem riesengroßen Park, haben ein Aquarium besucht, waren ein Fußballspiel in einem Stadium gucken, haben die Stadt besichtigt und waren auch Lasertag spielen. Alle haben sich gut verstanden und wir hatten alle viel Spaß gemeinsam. Ich war außerdem noch oft mit meiner Gastfamilie auf Ausflügen und wir haben die Umgebung gesehen. Ich bin dankbar, dass ich so vieles erleben konnte und auch neue Leute kennenlernen durfte, mit denen ich mich trotz der Sprachbarriere sehr gut verstanden habe. Besonders mit meiner Austauschschülerin habe ich mich sehr gut verstanden und wir wollen uns bald wieder treffen.

Stella Seibel (MSS 11)            veröffentlicht am 1.6.2022

Erfahrungsbericht Spanien-Austausch  - Gender und Gender Equality

 

Im Zeitraum vom 19. bis zum 29. April nahm ich an einem ErasmusPlus-Projekt in Zaragoza, Spanien, teil und führte dort mein Face-to-Face-Projekt für meine CertiLingua-Arbeit durch.

Im Englischunterricht in unserer Schule habe ich in der 11. Klasse das Thema Gender und Gender Equality kennengelernt, was mein Interesse für diese Thematik geweckt hat. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, die Rolle der Frau in Spanien näher zu untersuchen. Hierzu habe mich im Vorhinein für das Thema „Die Gleichstellung der spanischen Frauen im Beruf“ entschieden und führte dann in Zaragoza/Spanien Interviews mit spanischen Frauen durch.

Dies stellte sich jedoch als nicht einfach raus, da nur wenige erwachsene Frauen fließend Englisch sprachen und meine Auswahl an Interviewpartnern demnach sehr begrenzt war. Dennoch konnte ich einige interessante Erkenntnisse über das Leben der spanischen Frauen in der Berufswelt gewinnen und möchte euch ein paar Einblicke gewähren.

Zu Beginn habe ich u.a. meine Gastfamilie über die Situation der Gleichstellung der Frau vor zehn bis 15 Jahren befragt und konnte erfahren, dass es ziemlich schwer war, Karriere zu machen, wenn man Kinder hatte, da es nur wenig Unterstützung vom Staat gab. Die Frauen konnten zwar Mutterschaftsurlaub für bis zu zwei Jahre beantragen, jedoch gab es keine Sicherheiten, an den ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren zu können. Ebenso mussten die Ehemänner bereits zwei bis drei Tage nach der Geburt wieder zur Arbeit gehen. Folglich wurde die ganze Verantwortung an die Mütter abgeben und diese hatten keine andere Möglichkeit, als zu Hause zu bleiben und sich um die Kinder zu kümmern. Zusätzlich war der zweijährige Mutterschaftsurlaub unbezahlt, was die Situation nochmals erschwerte.

Diese Information gewährte mir schon einen ersten Einblick in diese Thematik und es war mir nun möglich, anhand der Informationen, die ich bei den Interviews mit spanischen Lehrerinnen erhalten habe, die Situation von vor 10-15 Jahren mit der heutigen Situation zu vergleichen.

Mittlerweile gibt es mehr Unterstützung vom Staat, denn es wurde eine Elternzeit mit einer Dauer von zwei Monaten und bezahlter Mutterschaftsurlaub eingeführt. Außerdem können Frauen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Dennoch wünschen sich alle Befragten mehr Unterstützung bezüglich des Mutterschaftsurlaubs und der Arbeitssituation.

Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass sich insgesamt die Gleichstellung der Frauen im Laufe der Jahre etwas verbessert hat, jedoch noch ausbaufähig ist. Die spanischen Frauen sind trotzdem zuversichtlich, dass sich ihre Berufssituation noch bessern kann.

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Von Alexandra Kuvaldin (MSS 12)

Veröffentlicht 15.05.2022

Verfasst am 10.05.2022

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Spanien Austausch in Zaragoza

 

Ich nahm vom 19.04.22 bis zum 29.04.22 an einem Spanien-Austausch mit Erasmus teil und reiste für zehn Tage nach Zaragoza. Die Zeit, die ich dort verbrachte, war jedoch nicht nur als Urlaubs-, sondern auch als Bildungsreise vorgesehen, weswegen ich mich über interkulturelle Themen informierte: Wie sieht ein typischer Schultag aus, welche Tests und Klausuren schreiben die spanischen Schüler und wie ist das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern im Gegensatz zu dem Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern in Deutschland.

Die Spanier gehen weder auf eine private noch auf eine öffentliche Schule, es liegt mehr in der Mitte und nennt sich „Concertado". Die Schule, die wir besucht haben, gehört zu einer großen Organisation namens „San Valero Foundation" , zu der noch weitere Schulen und sogar eine Universität gehören. Im Vergleich zu unserer Schule bietet die spanische Schule mehr Möglichkeiten. Man kann ganz normal die Mittelstufe und die Oberstufe besuchen, um Abi zu machen, was bei ihnen jedoch nur zwei Jahre dauert und „bachillerato" heißt. Neben diesem, zu unserem vergleichbaren, Schulsystem kann man bei ihnen auch noch Ausbildungen und Workshops hauptsächlich im Bereich Mechanik machen.

Das Schuljahr der Spanier ist auch etwas anders aufgebaut. So haben sie statt zwei Halbjahren drei mal drei Monate Schule und zwischen jedem dieser Terms jeweils Ferien. Die Weihnachtsferien sind drei Wochen lang, die Osterferien eine Woche und die Sommerferien zwei Monate. Neben den klassischen Fächern wie Mathe, Englisch, Sport etc. haben sie auch spezielle Fächer wie „technical drawing“, „industrial technology" und „tutoria", was in etwa mit der Kassenleiter-Stunde verglichen werden kann. Jeden Tag in der Woche außer Mittwochs beginnt der Unterricht erst um neun Uhr. Dann haben sie immer drei Stunden, die jeweils 55 Minuten dauern, und danach eine 30-minütige Pause. In dieser sind wir meistens in einen nahegelegenen Shop gelaufen, in dem wir uns etwas zu Essen kaufen konnten.

In der Zeit, in der ich da war, mussten meine Austauschschüler auch einmal für einen Test lernen. Sie schreiben wie wir auch Hüs in all ihren Fächern und eine Arbeit pro Fach. Außerdem kommt am Ende ihres Schuljahres noch ein wichtiger Abschlusstest, welcher viel auf ihrem Zeugnis ausmacht, weswegen schon sehr frühzeitig dafür gelernt wird.

Als ich die Klassen besucht habe, ist mir relativ früh aufgefallen, dass das Verhältnis zwichen den Schülern und den Lehrern enger und persönlicher ist als bei uns. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber beim Großteil trifft es zu.

Zusammengefasst kann ich so einen Austausch jeden nur empfehlen, weil man viele neue interessante Sachen entdeckt, viele nette neue Leute kennenlernt und außerdem merkt, dass man auch kommunizieren kann, wenn man nicht die gleiche Muttersprache spricht.

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Von Tom Hoffmann (MSS 11)

Veröffentlicht 18.05.2022

Verfasst am 17.05.2022

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Digitalisation in Spanish schools

During my stay at San Valero, my project was to find out about the digitalisation of the Spanish school and to compare it to my school. The first thing I noticed was that in every classroom the teacher uses a computer to teach, but the students mostly write on paper only. Sometimes, if they have to do research, they are able to use laptops which the school provides. There are also some laptop classes; the school borrows the laptop to the students for a couple of years. In Germany my whole year uses an Ipad, as well as almost every teacher. On our Ipads we are connected to the school-WiFi but don’t know the password. In Spain, every student has his/her own username and password to connect to the WiFi and they are able to use it on every electronic device of their choice. Not only in lessons -  electronic devices are used also for homework: The teacher uploads the homework on Google-Classroom. During the lockdown, GoogleClassroom and Zoom were a big help as far as teaching the students at home was concerned as they were not allowed to go to school as well. The students were happy to still talk to the teachers and classmates through zoom and also be able to learn during the hard time during lockdown. In Germany we also used apps to continue studying even if we were not able to go to school as normal. In our school it was Moodle and BigBlueButton. In the beginning there were some problems in Germany and Spain but as the time passed everyone got used to online schooling and was able to study “normally“ again. All in all, I can say that the Spanish school and my school are almost similar when it comes to digitalisation, even if each school has its advantages and disadvantages, like being able to use Ipads for every lesson or having an own “WiFi-account“.

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Von Stella Seibel (MSS 11)

Veröffentlicht 15.05.2022

Verfasst am 09.05.2022

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