Die ersten fünf Schulwochen - Ein Hilferuf

Disclaimer: In diesem Artikel hat der Autor bewusst an satirischen Überspitzungen gespart, weil er diese Zeile innerhalb von einer Sitzung an einem Donnerstagnachmittag tippt. Er prangert das Fehlverhalten über mehrere Artikel an. Jedoch heißt das nicht, dass die Märtyrer nicht weiter terroristische Taten begehen.

Verhalten der MSS

Da der Autor es langsam satt hat, das Verhalten der MSS, die ihr Verhalten zum Großteil nicht ändert, zu kritisieren, zitiert der Autor aus älteren Artikeln, um zu verdeutlichen, dass das Problem von Seiten der Schule leider nicht gelöst werden kann.

Ein „[…]Großteil der MSS“ feiert, wie immer,„in jeder [großen] Pause nach Aussage der Schulleitung (des zweiten stellvertretenden Schulleiters) (fast) straffrei eine Corona-Party vor dem Schultor […]“ (aus: Leon Pan - Der satirische Brief der „Ministerin“) und manche würden „vor dem Schultor" „rauchen“, was mit „Clustern“ verglichen wurde. Und dabei wurde leider nicht erwähnt, dass diese Lungenkrebs- und Gliedmaßenamputationsfanatiker leider auch noch, wie es auch ein paar Lehrkräfte vor (bzw. in der Nähe) der Sporthalle tun, die Schülerschaft vergasen.

Das Rauchen jeder Zigarette sollte zukünftig das freiwillige Opt-in von 500€ an den Förderverein des Gymnasiums auf der Karthause sein und bei E-Zigaretten wird pro Fläschchen Round-Up-ähnlicher Substanzen 5000€ berechnet. Und zusätzlich sollten die (hoffentlich) bezahnten Tiger 50€ Provision pro Verstoß erhalten.

Leistungsnachweispolitik der Lehrkräfte

Die Lehrkräfte Extremisten der „Querdenken“-Sekte bombardieren den Autor in der Folteranstalt auf der Karthause massenhaft mit Steuergeld quersubventionierten (!) praktischen Leistungsnachweisen, sodass er irgendwann aus Stress einknickt. Sie wollen ihn scheinbar als einzigen Investigativjournalist in der dreiköpfigen Kernredaktion, der zufällig den Mund aufmacht, mundtot machen, sodass niemand mehr über ihre Schandtaten und systematischen Menschenrechtsverletzungen berichten kann, um sich in der Schülerschaft beliebt zu machen.

Aus rechtlichen Gründen: Der obige Abschnitt ist reiner Schwachsinn, falls der Autor jedoch in den nächsten drei Monaten in die Nervenheilanstalt eingeliefert wird, dann stimmen alle obigen Vorwürfe.

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von Leon Pan (9b)

geschrieben: 30.09.2021

veröffentlicht 4.10.2021

   

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Kennenlernspiele

1. Spiel

Wir hatten eine bunte Decke und kleine Bälle. Wir haben immer mehr Bälle reingeworfen und das Ziel war, dass alle Bälle in Bewegung nicht rausfallen dürfen. Das hat Spaß gemacht. Anschließend lag ich auf dieser Decke und die Gruppe trug mich.

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2. Spiel

Das zweite Spiel ging so: Man musste von eins bis 26 zählen, aber dabei musste jeder eine Zahl sagen und zwar nicht in einer bestimmten Reihenfolge und so, dass nicht zwei Leute gleichzeitig sprechen. Man konnte auch eine Strategie erfinden. Ich habe eine erfunden, indem ich auf die Leute zeigte, die eine Zahl sagen sollten und wer eine Zahl gesagt hatte, setzte sich hin.

Mohamed Badran (7b)

Vertrauensspiele zum Kennenlernen

Das neue Schuljahr ist gestartet und unsere Klassen wurden neu gemischt. Wir bekamen neue Mitschüler, die wir noch gar nicht so richtig kannten. Um uns aber besser kennen zu lernen, spielten wir sogenannte Vertrauensspiele, die uns Studenten erklärten. Das erste Spiel begann. Wir hatten ein großes rundes Tuch, das jeder an einer Schlaufe festhielt. Aufgabe war es, kleine Plastikbälle darauf zu balancieren. Das war gar nicht so einfach. Oft fielen die Bälle herunter wenn wir nicht gut kommunizierten, doch wir hatten alle großen Spaß.

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Auch das nächste Spiel, Katze und Maus, machte uns große Freude. Ziel war hier, dass der Fänger, also in diesem Spiel die Katze, die Maus fängt. Doch das wurde ihr nicht einfach gemacht, denn die anderen Mitschüler versuchten natürlich, der Maus zu helfen.

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Das nächste Spiel ließ auch nicht lange auf sich warten und auch dieses machte uns großen Spaß. Hier wurde ein Ball zu einem anderen Mitschüler geworfen. Doch das war nicht alles, denn dazu musste man noch den richtigen Namen des Schülers und sein Hobby sagen. Schon nach diesen ersten beiden Spielen haben wir uns viel besser kennen gelernt und wir hatten alle Spaß.

Clara Baedorf (7b)

      Die erste Schulwoche am Gymnasium auf der Karthause

Der 31. August 2021 war ein großer und sehr aufregender Tag für uns: An diesem Tag wurden wir am Gymnasium auf der Karthause eingeschult. Die Einschulungsveranstaltung begann in der Aula, in der wir Kinder alle direkt vor der Bühne sitzen durften, unsere Eltern saßen hinter uns. Zu Beginn spielte eine Schülerin aus der 7. Klasse Klavier für uns, anschließend lernten wir Herrn Zerwes und Frau Pott kennen, die uns beide herzlich am Gymnasium auf der Karthause begrüßten. Die sechsten Klassen haben uns sogar Willkommensschilder gebastelt, die vorne an der Bühne angebracht waren, das war sehr nett. Im Anschluss daran durften wir endlich mit unserer neuen Klassenlehrerin und unseren Patinnen in den Klassenraum gehen. Das war ziemlich aufregend, weil die Schule so riesig ist, dass man zunächst wirklich Angst haben muss, sich zu verlaufen. In der Klasse warteten schon ein Kinderriegel, ein Lutscher, ein Namensschild, ein Willkommensheft und ein leerer Stundenplan auf uns. Das war eine tolle Überraschung. Der Stundenplan wurde dann natürlich auch direkt befüllt und es gab noch so viele weitere Informationen, dass man sie sich kaum merken konnte.

 

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Die Ausstattung des Raumes war für uns auch ungewohnt, denn wir haben ein Whiteboard mit Beamer, was ziemlich cool ist. Zum Glück hatten wir in den nächsten drei Tagen noch viele weitere Klassenleiterstunden mit Frau Dausenau, sodass wir alles noch einmal in Ruhe besprechen konnten. Außerdem hatten wir in diesen Tagen endlich die Gelegenheit, uns besser kennenzulernen, denn natürlich kannten wir bisher nur die Kinder, die mit uns zur Grundschule gegangen sind. Es ist wahnsinnig toll, nun so viele andere Kinder zu treffen und neue Freunde zu finden. In diesen Tagen haben uns die Patinnen auch die Schule gezeigt, trotzdem haben wir uns auf dem Weg zum Kunstraum und auch auf dem Weg zum Musikraum verlaufen, was letztendlich aber ziemlich lustig war.

Es gibt nun auch so viele neue Fächer, die wir vorher nicht kannten, aber wir sind schon sehr gespannt darauf, was wir alles in diesen Fächern lernen werden. Natürlich freuen wir uns aber auch auf die großen Pausen, denn der Schulhof ist riesengroß und bietet uns so viel Platz zum Spielen. Insgesamt war die erste Woche also sehr aufregend, aber auch ein kleines bisschen beängstigend, weil wir nun wieder die Kleinsten an der Schule sind. Aber wir haben schnell festgestellt, dass unsere Klasse sehr nette Lehrer*innen hat und auch die Mitschüler*innen super sind. Wir sind ganz fest davon überzeugt, dass wir eine super Klassengemeinschaft werden und dass wir in den nächsten Jahren viel Spaß am Gymnasium auf der Karthause haben werden. Wir fühlen uns auf jeden Fall jetzt schon pudelwohl hier!

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Frau Dausenaus Löwenbande 5b, veröffentlicht am 14.09.2021

Die ersten beiden Schulwochen – Ein Hilferuf (Teil 1)

Editorial: Nach zehn Schultagen und zwei Hygienekonzeptänderungen lohnt es sich, endlich eine Bilanz der katastrophalen Lage zu ziehen.

Disclaimer: In diesem Artikel hat der Autor bewusst auf satirische Überspitzungen verzichtet, und da er diese Zeile innerhalb von einer Sitzung an einem Sonntagnachmittag tippt, muss er den Artikel wohl in mehrere Teile teilen (es ist 18:21 Uhr).

Die Schülerschaft verhält sich wie immer klassenstufengerecht unvorbildlich, weil die Lehrkräfte höchstens einmal die ganze Klasse – einschließlich der vorbildlichen Schüler – rügen und in manchen Fällen nicht einmal den Hinweisen des Autors in der Schülerzeitung nachgehen.

Erfahrungsgemäß kann man oft keine Klasse für fünf Minuten ohne einen Verstoß gegen die Hausordnung oder die Hygieneregeln unbeaufsichtigt lassen. Fast die ganze Klasse (mit Ausnahme von zwei Schükerzeitungsredakteuren, wovon einer sich nicht an der Aktion beteiligt hat und durch das Platzen der Luftballons und dem Holen des Klassenlehrers aktiv dagegen vorgegangen ist und der zweite sich im Rahmen seiner investigativen Recherche auch an der Aktion beteiligt hat, jedoch seinen Ballon nur am Fenster aufgeblasen hat) hat, als einer nicht aufgeblasene Werbeluftballons mitgenommen hat, teils ohne Maske und Abstand jeden zugeteilten Luftballon am Platz ohne Maske und Abstand mehrfach aufgeblasen. – Und das in zwei „Pausen“, wobei anzumerken ist, dass ein gewisser Teil der Klasse ihre Smartphones nutzen, weshalb sich der Autor, wiedermal, gefilmt gefühlt hat, weil sich ein gewisser Kreisring geschlossen hat, während die Kamera eines Smartphones an war.

Und dann kommt es noch dazu, dass sich manche weiblichen Personen im Klassenraum  gegenseitig mit Make-Up schminken müssen, was Schmierinfektionen begünstigt.

Apropos Farbe: Herr Zerwes hat wohl umsonst ein ganzes Wochenende damit verbracht, den ganzen Schulhof mit Kreuzen anzupinseln, da sich die Schüler in Clustern ohne Maske und Abstand aufhalten und dabei sogar essen (!).

Die MSS ist zum Großteil auch nicht besser und feiert in jeder Pause ohne Maske und Abstand eine Coronaparty vor dem Schultor. Und manche rauchen auch noch vor dem Schultor in Clustern, weshalb das Haupttor eher dem Raucherbereich an Bahnsteigen vor „Corona“-Zeiten gleicht, durch welches natürlich zu viele Schüler die Schule verlassen, weshalb sich ein Hotspot bildet.

Zum Verhalten der Orientierungsstufe in diesem Schuljahr hat der Autor leider aufgrund eines Raumwechsels zu einem Raum ohne Schalldämmung keine verlässlichen Informationen mehr, aber seinen Beobachtungen zufolge rennen sie teilweise noch auf den Fluren. 

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von Leon Pan (9b) veröffentlicht 12.09.2021

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Die katastrophale Lage nach den Sommerferien – Eine Prognose

Disclaimer: Dieser Artikel entstand schon vor dem Schuljahr 21/22, wobei der Autor nach dem „Best-Effort“-Prinzip versucht hat, den Sachstand vom Sonntag vor den Sommerferien (29.8.2021), falls nirgendwo explizit anders angegeben, einzuhalten.  

Editorial: Auf das halb verlorene Schuljahr 2020/21 folgt, wie nicht anderes erwartet, das (hoffentlich) nicht ganz so schlimme 2021/21, wo die Redaktionssitzungen wahrscheinlich, stundenplanbedingt im Leben des Redakteurs zum ersten Mal freitags stattfinden werden, weshalb mindestens (einschließlich der beratenden Lehrkraft) 3,5 Pappnasen unter zum Teils menschenunwürdigen Bedingungen die linke Spalte mit Artikeln Made in Germany füllen, wobei anzumerken ist, dass die Rechner (oder iPads) wenigstens mit Ökostrom der städtischen evm (früher: Kevag) betrieben werden.

Anm. d. Red.: Die Lehrkräfte haben uns aufgrund der prekären Marktlage keine entsprechenden Rücklaufzettel gegeben. (Stand: 3.9.2021)

Verhalten der Politik

Die Politik wird mit der absurden Begründung, dass „ein Großteil der Schülerinnen und Schüler geimpft und somit vor Sars-CoV-2 geschützt sei“ schön lange die Schulen offen halten, und weiter, wie es tragischerweise im Herbst letzten Jahres (2020) der Fall war, die Pandemie schönleugnen, obwohl sich die Impfstoff-Studien nicht auf die aktuell leider dominierende B.1.617.1/2-Variante („Delta“/ vor der Entscheidung der WHO, die Varianten nach dem griechischen Alphabet zu benennen: “Indische Variante“) beziehen – da sind die Reichsflaggenschwenker, die im August 2020 in den Bundestag eindringen wollten, nicht besser.

Und dann wird wieder ein Sonderweg gegangen, indem ein, anstatt eines zwingend nötigen, harten Lockdowns, lächerlicher Lockdown Light gegangen wird, bei dem auf die 3G-Regel gesetzt wird, die nur de facto überall gilt, wo UMTS empfangbar ist. Welche Inzidenzen diesmal ausgewürfelt werden, steht in den Sternen, wobei es sich, meinem Bauchgefühl nach, um irgendwas um die 300 handeln wird.

Verhalten der Lehrkräfte

Die Lehrkräfte bombardieren ihre Schützlinge in den ersten paar Schulwochen mit HÜs und ziehen, wie es im letzten Schuljahr der Fall war, die Eponoten vor, um später festzustellen, dass die teutonischen Realitätsleugner in Berlin und anderswo, die sich in den entsprechenden Ministerien zu einem beschlussfähigen Teil tummeln, wegschauen. Der Autor will nicht wissen, wie viele Menschen diese irren Politiker durch ihr Vorgehen in dieser Zeit mit Sars-CoV-2 ermordet oder zu Long-Covid- Patienten gemacht haben.

Wenn die neue Bundesregierung (falls die Verhandlungen nicht ganz so lange dauern) dann irgendwann mal die Schülerschaft ins Homeoffice schickt, dann pochen manche Magister mit der absurden und nicht mehr dritter-Lockdown-gemäßen, sinngemäßen Begründung, dass die „Schüler*innen knappen und teuren Speicher, der vom Land Rheinland-Pfalz bezahlt werde, belegen würden“, auf die Abgabe per Mail und in Text- (wie .docx) und aufgrund der Größe des zu kleinen All-Inkl.(!)-Postfaches nicht in Bildform (wie .png), obwohl der Rheinland-Pfälzische Steuerzahler genug Steuergeld in entsprechenden Speicher gesteckt hat, der vermutlich in einem Rechenzentrum der Uni Mainz gehostet wird.

Apropos Lockdown und Schulschließungen: Die Magister schreiben dann arglistig ohne Pandemieausgleich HÜs.

Und dazu kommt noch, dass die bezahnten Tiger ungern ihre Zähne einsetzen, um sich nicht in der Schülerschaft unbeliebt zu machen, weshalb sie immer beide Augen zudrücken müssen, was gar kein Fall von Befangenheit ist, und dazu selber auf dem Gang rumhängen, obwohl ein freier Klassenraum die Kontakte reduzieren würde. Und in den Fünf-Minuten-Pausen, wo die Schülerschaft (bzw. wilde Affenhorde) im Klassenraum wild rumschreien und sonstigen aerosolfördernde Verfehlungen begehen (siehe Verhalten der Schülerschaft), wird nicht sichtbar, dass die Kontrollierenden Kontrollierende sind und sich deshalb nicht an die Laufrichtungen halten müssen.

Verhalten der Schülerschaft

Ein Großteil der MSS missbraucht in den Pausen, nach Angaben der Schulleitung (zweiter stellvertretender Schulleiter), (fast) straffrei die moderne Designerdroge „Coronaparty ohne Maske und Abstand vor dem Schultor“ und manche rauchen (!) sogar dabei, was im schlimmsten Falle (auch für die Mitmenschen) genauso schlimm wie Crack ist. Und dazu kommt noch, dass sie sich gerne mal daneben verhalten und deshalb im Verein der Freunde, Ehemaligen und sonstiger Sterbewilliger rund um die Karthause e. V. federführend sind.

Anm. d. Red.: Dasselbe ist bei dem Verhalten der restlichen Schülerschaft auf dem Pausenhof zu beobachten, die sich zum Teils ohne Maske und Abstand nur in Clustern aufhalten, und den Rat der Lehrkräfte ignorieren.

Die Affen, die im Affenhaus auf der Karthause leben, können keine 20 (in einem Wort: zwanzig (Summe aus 9,873 und 10,127)) Minuten ohne Hygienekonzept- und/oder Hausordnungsverstoß leben, wo u. A. zu oft Foto- und Audioaufnahmen gemacht werden. Falls dies der Lehrkraft gepetzt wird, ignoriert diese einfach die Anzeige. Wenn am Platz ohne 1,5m Abstand zu den Mitschülern gegessen oder auf Homo-Sapiens-Art rumgetobt wird, dann sollte gleich auf die Sitzpläne verzichtet werden und die ganze Stufe in Quarantäne gesteckt werden sollte.

Ein gewisser Teil der Orientierungsstufe und auch zum Teil die Klassenstufe 7 hat sich mittlerweile inoffiziell zu einer radikalen Terrororganisation zusammengeschlossen, die auf den Fluren mit Biowaffen (Sars-CoV-2 in der mutierten Delta-Variante) Amok läuft, was mit einer „Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft wird“ („§ 129a Bildung terroristischer Vereinigungen“ (1) StGB). Wenn das Erwachsenenstrafrecht angewandt wird, dann müsste das Gefängnis dringend erweitert werden.

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von Leon Pan (9b) veröffentlicht 05.09.2021

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       Die Schultoiletten

Die Schultoiletten sind ein heikles Thema. An unserer Schule gibt es insgesamt gibt es drei Mädchen- und zwei Jungen-Toiletten. Diese unterteilen sich in jeweils eine Außentoiletten für Jungen und Mädchen und zwei Innentoiletten für Mädchen und eine für Jungs.

Ok, denkt man sich jetzt, aber Jungs aus der Unterstufe, die z.B. im Raum 40 Unterricht haben, brauchen alleine für den Weg (normales Tempo) 2-3 Minuten, was unglaublich viel Zeit im Unterricht verschwendet. Die Mädchen haben es da deutlich leichter. Daher ist mein Vorschlag, die Behindertentoilette nicht mehr als Abstellkammer, sondern als neue Jungentoilette einzuführen, denn das würde sich lohnen. Und jetzt noch zum Thema Hygiene. Diese Sache kann ich nur aus Sicht der Jungs beschreiben. Naja, ich würde sagen, die Toiletten sind schäbig. Bei meinem letzten Kontrollgang war ein Stuhl im Raum der Kabine mit Toilettenpapier überstreut. In Pissoir lagen komische Kerne drin und im Waschbecken war auch Toilettenpapier. Also bitte achtet mehr darauf, was ihr ins Klo werft und wie ihr das Klo hinterlasst.

Sean Schneider (8c), veröffentlicht am 22.08.2021

Die Mobile Medienakademie zu Gast bei Pervisum

Zwei Vertreter der Jugendpresse, Melanie Schönberger und Dylan Koernig, haben an einem Montag um 14:00 Uhr drei Schüler der Online-Schülerzeitungsredaktion des Gymnasium auf der Karthause („Pervisum“) in einem 144minütigen, virtuellen Workshop, der über das Videokonferenztool „Zoom“ (verschlüsselt) lief, zum Thema Ideen-/Themenfindung geschult. Dabei nutzten sie eine gut aufbereitete PowerPoint-Präsentation.

Zuerst gab es eine Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmer(innen) „zu seinem Namen ein Adjektiv mit gleichem Anfangsbuchstaben“ (=„Alliterationen“) „mit „Alter“ und „sein Hobby“ nennen sollte, um sich gegenseitig kennenzulernen. Dann wurde die Redaktion nach ihren journalistischen Vorkenntnissen, den Beweggründen für ihre Mitarbeit bei der Schülerzeitung und „Fragen zu einem Thema bzw. Wünsche“ für die Sitzung gefragt, die sie mit dem schwedischen Tool „Mentimeter“ stellen konnte.

Nachdem alle grundlegenden Fragen geklärt waren, wurde der Aufbau einer Redaktion durchleuchtet; und entsprechende Tools zur internen Kommunikation, wie der BigBlueButton-Vorgänger „Cisco Webex“ oder das Ordnungstool „Trello“ vorgestellt.

Im nächsten Teil zum Thema "Themenfindung" wurden den Dreien eine Denkpause gewährt, um eine Antwort auf die Frage „Was löst in dir das Feuer aus?“ (also: Wie schafft man es, aus der unscheinbarsten Idee einen Artikel zu schreiben) zu finden. Auf den dazu eingeblendeten drei Folien wurde jeweils ein Motiv in folgender Reihenfolge gezeigt: Eines mit einem Fußball auf der Linie eines Spielfelds, zwei weibliche Personen bei Skaten auf Skateboards und ein Screenshot aus einem Musikvideo einer K-Pop-„Boy-Group“. Diese dienten dazu, den Teilnehmern einen Denkanstoß zu geben.

Und schließlich wurde danach gefragt, was der Redaktion bei anderen Medien gut fänden, wobei als Beispiel ein Artikel von zeit.de verwendet wurde. Wenn diese Lieblingsthemen mit einem Konflikt kombiniert werden, dann können hochwertige, interessantere und (im Falle von pervisum.gymnasium-karthause.de) gutgeklickte Artikel geschrieben werden.

Nach der ganzen Vorarbeit konnten sich die Teilnehmer besonders im Bereich Themenfindung zum Thema „Corona“ austoben, indem mit Begriffen der Dreien beispielhaft versucht wurde, ein Wunschthema zu finden, wobei anzumerken ist, dass aus zeitlichen Gründen nicht alle genannten Themen (wie Curevac) aufgelistet wurden.

Anschließend lernten die Redakteure, wie man erkennt, ob ein Thema Potenzial hat. Dazu muss es folgende Kriterien erfüllen:

- es handelt sich um einen Konflikt, eine interessante Person, eine interessante Entwicklung

-man erfährt etwas Neues

-generelles Interesse

Danach wurden Übungen zu den gelernten Punkten gemacht. Anschließend wurden weitere Punkte behandelt: 

-Wo findet man Informationen?

-Wen kann man interviewen?

-Welche Darstellungsform kann man verwenden?

Im Anschluss haben wir uns folgende Tabelle genauer angeschaut:

1

Als wir gegen Ende des Workshops alle gelernten Sachen und Ideen kombiniert haben, kam folgende Liste zustande:

2

Veranstaltet wurde das ganze Projekt von der Jugendpresse und beinhaltete alle Grundlagen, um eine Schülerzeitung zu führen. Uns persönlich hat es geholfen, neue Themen für Artikel zu finden.

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von Leon Pan (8b)

und  Philipp Lorenz (8b)

veröffentlicht 13.07.2021

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Quelle: MobAk_100521.pdf/ Workshop