Die Mobile Medienakademie zu Gast bei Pervisum

Zwei Vertreter der Jugendpresse, Melanie Schönberger und Dylan Koernig, haben an einem Montag um 14:00 Uhr drei Schüler der Online-Schülerzeitungsredaktion des Gymnasium auf der Karthause („Pervisum“) in einem 144minütigen, virtuellen Workshop, der über das Videokonferenztool „Zoom“ (verschlüsselt) lief, zum Thema Ideen-/Themenfindung geschult. Dabei nutzten sie eine gut aufbereitete PowerPoint-Präsentation.

Zuerst gab es eine Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmer(innen) „zu seinem Namen ein Adjektiv mit gleichem Anfangsbuchstaben“ (=„Alliterationen“) „mit „Alter“ und „sein Hobby“ nennen sollte, um sich gegenseitig kennenzulernen. Dann wurde die Redaktion nach ihren journalistischen Vorkenntnissen, den Beweggründen für ihre Mitarbeit bei der Schülerzeitung und „Fragen zu einem Thema bzw. Wünsche“ für die Sitzung gefragt, die sie mit dem schwedischen Tool „Mentimeter“ stellen konnte.

Nachdem alle grundlegenden Fragen geklärt waren, wurde der Aufbau einer Redaktion durchleuchtet; und entsprechende Tools zur internen Kommunikation, wie der BigBlueButton-Vorgänger „Cisco Webex“ oder das Ordnungstool „Trello“ vorgestellt.

Im nächsten Teil zum Thema "Themenfindung" wurden den Dreien eine Denkpause gewährt, um eine Antwort auf die Frage „Was löst in dir das Feuer aus?“ (also: Wie schafft man es, aus der unscheinbarsten Idee einen Artikel zu schreiben) zu finden. Auf den dazu eingeblendeten drei Folien wurde jeweils ein Motiv in folgender Reihenfolge gezeigt: Eines mit einem Fußball auf der Linie eines Spielfelds, zwei weibliche Personen bei Skaten auf Skateboards und ein Screenshot aus einem Musikvideo einer K-Pop-„Boy-Group“. Diese dienten dazu, den Teilnehmern einen Denkanstoß zu geben.

Und schließlich wurde danach gefragt, was der Redaktion bei anderen Medien gut fänden, wobei als Beispiel ein Artikel von zeit.de verwendet wurde. Wenn diese Lieblingsthemen mit einem Konflikt kombiniert werden, dann können hochwertige, interessantere und (im Falle von pervisum.gymnasium-karthause.de) gutgeklickte Artikel geschrieben werden.

Nach der ganzen Vorarbeit konnten sich die Teilnehmer besonders im Bereich Themenfindung zum Thema „Corona“ austoben, indem mit Begriffen der Dreien beispielhaft versucht wurde, ein Wunschthema zu finden, wobei anzumerken ist, dass aus zeitlichen Gründen nicht alle genannten Themen (wie Curevac) aufgelistet wurden.

Anschließend lernten die Redakteure, wie man erkennt, ob ein Thema Potenzial hat. Dazu muss es folgende Kriterien erfüllen:

- es handelt sich um einen Konflikt, eine interessante Person, eine interessante Entwicklung

-man erfährt etwas Neues

-generelles Interesse

Danach wurden Übungen zu den gelernten Punkten gemacht. Anschließend wurden weitere Punkte behandelt: 

-Wo findet man Informationen?

-Wen kann man interviewen?

-Welche Darstellungsform kann man verwenden?

Im Anschluss haben wir uns folgende Tabelle genauer angeschaut:

1

Als wir gegen Ende des Workshops alle gelernten Sachen und Ideen kombiniert haben, kam folgende Liste zustande:

2

Veranstaltet wurde das ganze Projekt von der Jugendpresse und beinhaltete alle Grundlagen, um eine Schülerzeitung zu führen. Uns persönlich hat es geholfen, neue Themen für Artikel zu finden.

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von Leon Pan (8b)

und  Philipp Lorenz (8b)

veröffentlicht 13.07.2021

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Quelle: MobAk_100521.pdf/ Workshop

Abiturfeier Zeugnisausgabe

Trotz Corona konnte in diesem Jahr die Zeugnisausgabe am 26. März unter besonderen Umständen stattfinden. Glücklicherweise mussten die Zeugnisse in diesem Jahr nicht per Post verschickt werden, sondern konnten in trotz allem feierlichen Umfeld und einer festlich geschmückten Aula übergeben werden.

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88 AbiturientInnen haben in unserem diesjährigen Jahrgang ihr Abitur bestanden, wobei der Abiturdurchschnitt unserer Stufe bei 2,4 lag. Davon haben 21 AbiturientInnen einen Einser-Schnitt erreichen können. Zwei Abiturientinnen haben mit 1,0 abgeschlossen.

Die Zeugnisvergabe fand in diesem Jahr in drei Gruppe von jeweils zwei Stammkursen, in einem Zeitfenster von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt, um die Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten zu können. Damit die Eltern und Angehörigen trotzdem auch an der Feier teilhaben konnten, wurde die Veranstaltung live über BigBlueButton übertragen.

Herr Zerwes startete in allen drei Gruppen mit einer kleinen Rede zum bestandenen Abitur. Im Anschluss fanden die Zeugnisausgabe und die Preisverleihung statt. Neben den offiziellen Preisen verliehen auch die Fachbereiche in diesem Jahr wieder den ein oder anderen Preis.

Der Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ging an Nicole Kraemer und Jan Schmidt. Der Abiturpreis der deutschen Mathematiker-Vereinigung wurde an Alina Vaupel verliehen. Außerdem erhielten Nicole Kraemer, Benedikt Weber und Alina Vaupel einen Buchpreis von der Deutsch-Französischen Gemeinschaft Koblenz. Fabian Benner bekam den Preis für das beste Abiturergebnis in Chemie. Alexander Wiß erhielt den Preis der Bildungsministerin für „vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule".

In den Fachbereichen Latein und Deutsch wurden darüber hinaus Preise für herausragende Leistungen an Emily Schwarzburg verliehen. Der Fachbereich Musik wendete sich darüber hinaus mit einem besonderen Dank und einem Preis an Daniel Briese.

Zu guter Letzt erhielten Emily Schwarzburg und Alina Vaupel von der Schule außerdem einen Preis für die Bestnote 1,0.

Als passendes Abschiedsgeschenk von der Schule gab es für jeden Abiturienten und jede Abiturientin eine Stoffmaske, bedruckt mit unserem diesjährigen Abi-Motto „CoronABIer – Wir waren länger dicht als die Schule“ sowie dem Schullogo, und selbstverständlich eine Flasche echtes Corona-Bier;).

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Ein großer Dank geht außerdem an Juline Lung, Abiturientin aus dem letzten Jahr, die sich kurzfristig bereiterklärt hatte, Fotos von der diesjährigen Zeugnisvergabe zu machen.

Im Gesamten verlief die Zeugnisausgabe trotz Einschränkungen sehr feierlich und ohne weitere Probleme! Jetzt haben wir es endlich geschafft!

Alina Vaupel (Abiturientin)   

Verfasst und veröffentlicht am 7. April 2021

CoronABIer

Abitur während einer Pandemie

Trotz Corona stand natürlich auch in diesem Jahr das Abi vor der Tür. Wie ihr bereits in unserem →Quarantäne-Blog erfahren habt, mussten wir leider zweimal in Quarantäne, wodurch unser 13. Schuljahr noch einmal um vier Wochen verkürzt wurde und dies die Vorbereitung für die Prüfungen umso besonderer machte.

Nachdem die 50%-Klausuren überstanden waren, wurden wir vorzeitig in die Weihnachtsferien entlassen und hatten demnach einen Monat vor dem Abitur keinen Präsenzunterricht mehr - zum Glück jedoch ab und zu Onlineunterricht.

Glücklicherweise konnte das schriftliche Abitur weitesgehend normal geschrieben werden, lediglich die Hygienemaßnahmen mussten zusätzlich beachtet werden. Zum Beispiel mussten die Englischkurse (aufgrund der hohen Schülerzahl) auf verschiedene Räume aufgeteilt werden, anstelle alle SuS in der Aula schreiben zu lassen - was insbesondere unüblich ist, weil Englisch einen zentralen Aufgabenteil des Landes RLP hat.

Der größte Unterschied zu den bisherigen Jahrgängen war die Zeit zwischen mündlichem und schriftlichem Abitur. Normalerweise hätten wir alle unsere Kurse weiterhin besucht - insbesondere trauerten wir (u.a.) um die Mottowoche und die Möglichkeit, unsere Schulzeit gemeinsam ausklingen zu lassen. Stattdessen wurden wir online unterrichtet, wobei der Fokus stark auf Unterrichtsinhalten lag - im Präsenzunterricht wäre diese Zeit wahrscheinlich entspannter und weniger arbeitsintensiv gewesen ;)

Auch das mündliche Abitur verlief - bis auf die Hygienemaßnahmen - grundsätzlich normal.
Derzeit erhoffen wir uns, dass wir immerhin unsere Abiturzeugnisse in der Schule in Empfang nehmen können (und diese nicht wie der Jahrgang im letzten Jahr per Post erhalten), da andere Festakte (Abi-Ball/-Gottesdienst) logischerweise nicht stattfinden können.

Nun möchten wir euch kurz von unseren persönlichen Erlebnissen während des Abiturs berichten:

Alex

Dass wir nicht mehr präsent in der Schule unterrichtet wurden, hat positive wie auch negative Seiten. Negativ ist insbesondere, dass der Online-Unterricht grundsätzlich nicht an den Präsenzunterricht rankommt, was das Vermitteln von Unterrichtsinhalten angeht - so schafft man meist weniger Stoff pro Stunde und online ist es teilweise weniger verständlich.
Vorteilhaft war, dass man sich - nicht an die normalen Unterrichtszeiten gebunden - besser auf die entscheidenden Fächer konzentrieren konnte. Jedoch glaube ich, dass sich Präsenzunterricht grundsätzlich positiver auf das Endergebnis hätte auswirken können.

Alina

Für mich war die Abiturvorbereitung in Corona Zeiten natürlich auch nicht so, wie ich es mir immer vorgestellt habe, aber vielleicht hatte es auch hier und da Vorteile ;)

Für mich persönlich war das eigenständige Lernen zu Hause beispielsweise kein Problem; ich weiß aber auch, dass andere damit nicht so gut zurechtkamen. Ich hatte aber auch das Glück, dass wir in meinen Leistungskursen bereits vor unserer zweimaligen Quarantäne im November alles Abiturrelevante behandelt hatten. Daher haben wir in den Videokonferenzen vor allem Wiederholungsaufgaben besprochen und konnten offene Fragen klären. Ich finde, das hat super funktioniert und die Lehrer haben uns zu jeder Zeit, auch per E-Mail, Fragen beantwortet.

Außerdem bin ich auch der Meinung, dass vermutlich niemand mehr so viel Zeit wie wir zum Lernen bekommen wird. Schließlich waren (sind) wir seit Mitte Dezember zu Hause und auch die 50%-Klausuren waren noch nicht allzu lange her. In meinem Fall sind zusätzlich auch Hobbies in dieser Zeit weggefallen, ich konnte mir meine Zeit also gut einteilen.

Besonders traurig bin ich allerdings darüber, dass wir nach dem schriftlichen Abitur nicht mehr in der Schule waren und unser letzter richtiger Schultag somit, wohl oder übel, vor den Weihnachtsferien war. Ich glaube, vor allem diese Zeit ist normalerweise, vor allem im Unterricht, nochmals sehr schön und etwas entspannter (Videokonferenzen sind da doch nicht das Gleiche).

Ich hätte gerne die letzten Wochen meiner Schulzeit mit meinen Freunden und meinen Kursen in der Schule verbracht und bin mir sicher, wir hätten auch als Stufe nochmals viel Spaß zusammen gehabt (Mottowoche, Abiball, etc.).

Ich hoffe deshalb wirklich sehr, dass man immerhin im Sommer das ein oder andere Kurstreffen nachholen kann und wir vielleicht sogar eine Stufenfeier organisiert bekommen;)!

 

Schlussendlich konnten wir feststellen, dass die Prüfungen selbst nicht erheblich anders/anspruchsvoller/weniger anspruchsvoll waren und abliefen als "normale" Abiturprüfungen. Der wesentliche Unterschied lag in der Vorbereitung und der Zeit für uns Schüler, sprich das Feiern und Revue passieren lassen unserer Schulzeit. Wir wünschen den kommenden Jahrgängen, dass wieder Normalität einkehrt und sie somit ihre Ergebnis gebührend feiern können!

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von Alina Vaupel

und Alexander Wiß (MSS 13)

veröffentlicht 13.03.2021

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Die Coronalage am Gymnasium auf der Karthause – Eine Prognose

Editorial: 366 Tage (!) Corona in Koblenz und sieben Coronaschulordnungen der Schule prägen den Autor. In diesem Artikel prognostiziert er die Lage in der Schule nach der zweiten Schulöffnung, wo schnelle Junggazellen, zahnlose Tiger, pubertierende Affen im Affenhaus auf der Karthause und ungezogene Jungaffen scheinbar einen Sterbehilfeverein gegründet haben. – Wer will denn an Corona verrecken und hält sich deshalb nicht an die Coronaregeln?

Verhalten Geimpfter

Manche Geimpfte sehen die Regeln einfach als Empfehlungen an, weil diese in der Schulordnung „ausdrücklich auch für die Personen, die eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion hatten und als genesen gelten“ gelten, aber nicht für Personen, die durch eine nachgewiesene (Einampullen-)Impfung als immuner gelten.

Verhalten der MSS

Die MSS wird, zum Großteil, wie Koblenzer an einem sonnigen Samstag am Deutschen Eck, weiter, nach Aussage der Schulleitung (des 2. Stellvertretenden Schulleiters) (fast) straffrei, ohne Abstand und Maske vor dem Schultor eine Coronaparty feiern oder in den ihr zugewiesenen Räumen auf Maske und Abstand pfeifend Cena und/oder Flüssigkeiten in den Korpus schieben oder kippen, was die Freisetzung von mehr Aerosolen begünstigt. Kurz gesagt: Für sie sind die Hygieneregeln eher eine Empfehlung und keine bindenden Regeln. Wenn das Ordnungsamt mit einem Großaufgebot während einer Corona-Party vor dem Schultor kommen würde, dann könnte die Stadt locker eine neue Stelle im, erfahrungsgemäß überlasteten, Jugendamt schaffen (Dasselbe gilt für das Deutsche Eck an einem sonnigen Samstag).

Verhalten auf dem Schulhof

Die im Gebäude zahnlosen Tiger haben, aus welchen Gründen auch immer, plötzlich Zähne und kontrollieren die neue, bei Grundschulkindern erfolgreich angewandte pädagogische Maßnahme, für die Herr Zerwes ein ganzes Wochenende gebraucht hat: Abstandmarkierungen (s. Bild unten).

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Bild: Leon Pan

(Hat den Autor ~2 Stunden in diversen Bildbearbeitungsprogrammen gekostet. Raw>PNG>Nachbearbeitung)

Wobei anzumerken ist, dass formbedingt nur die gröbsten Verstöße verfolgt werden können und dass zwischen den Markierungen ein „Weg“ (s. rote Linien im Bild) für die coronapartyfeiernden MSSler ist.

Verhalten der Orientierungsstufe

Die Orientierungsstufe wird weiter auf den Fluren rennen, was Masken nutzlos(er) macht. Und vermutlich muss bei einem Fall ein Großteil der Schule in Quarantäne, weil die Mutanten ansteckender sind. Aber die Kleinen halten sich, subjektiv gesehen, bis auf paar Ausnahmen an die Hygieneregeln.

Verhalten der Sekundarstufe I

Bei der Sekundarstufe I könnte man an einem Freitag in der 5-Minuten-Pause ein Affenhaus eröffnen, weil fast alle, bis auf paar Ausnahmen (zu denen der Autor gehört; man könnt Daten von seiner Smartwatch auswerten, die bestätigen, dass er brav an seinem Platz sitzt), rumtoben. Wenn die Schule Zootickets verkaufen würde, dann müsste sie nicht mehr für jede Kleinstausgabe bei diversen Steuerzahlern (wie der Stadt Koblenz, dem Land Rheinland-Pfalz oder dem Bund) nach Geld betteln (im Fachjargon: Beantragung von Fördergeldern).

Fazit

Viele werden sich nicht an (Teile der) Coronaregeln halten, weshalb sie nicht besser sind als die AfD-Abgeordneten, die Corona bis aufs Schärfste leugnen,Trump, der das Virus am 6.10.2020 noch als „in den meisten Bevölkerungen weit weniger tödlich [als eine] Grippe“ verunglimpft hat oder neuestens der Wendler, der auf den umstrittenen Messenger Telegram umgestiegen ist, der, in den Augen mancher Sympathisanten der „Querdenken“-Sekte, „zensiert“. Aber als kleiner Nebeneffekt: die Bestattungslobby freut sich über Aufträge. Es müssen endlich (finanzielle) Anreize für die bezahnten Tiger, die ihre nicht Zähne einsetzen, her, damit sie endlich konsequent durchgreifen und bei Widerholungstätern Verweise verteilen. – Auch wenn es Beliebtheitswerte kostet.

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Quelle: https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1313449844413992961 - Zuletzt aufgerufen am 10.10.2020 um 11:41Uhr (CEST)/Archiv (Ausschnitt)

Von Leon Pan (8b); geschrieben: 10.3.2021 und 12.3.2021, wobei das mündliche Abi der MSS13 nicht inhaltlich auf den Artikel ausgewirkt hat

Der erste Tag Homeoffice – Eine Bilanz

Die Winterferien sind vorbei und die Schule hat angefangen. In diesem Artikel beschreibe ich, wie grausam dieser Tag war. Spoiler: Es hat nicht daran gelegen, dass ich durch den Wecker um 6:45 aus dem Bett gebombt worden bin.

Moodle down

Moodle war, dank diverser Pappnasen (vermutlich Schüler, die auf Arbeitsaufträge gewartet haben), zwischenzeitlich nicht erreichbar, weshalb ein Großteil der Lehrer nichts (fristgerecht) hochladen konnten und ich drei Stunden meines Lebens verschwenden musste, um auf Moodle und an Arbeitsaufträge zu kommen. Und hätte jemand mehr bzw. bessere Server zur Verfügung gehabt – oder gar ein CDN - dann wäre Vieles besser gelaufen. Und deshalb habe ich den kompletten Vormittag verschwendet, bis die Seite wieder online war und die Lage sich normalisiert hat.

Arbeitsaufträge

Und dann, als die Server wieder online waren, war der komplette Schultag schon um und die meisten Lehrer haben es einfach gelassen. Die, die etwas hochgeladen haben, kann ein Zweifingeramputierter deshalb an einer Hand abzählen. Und das Beste daran ist: Wir werden von vielen Lehrern nicht dazu genötigt, BigBlueButton zu nutzen. Bildung ist (heute) ausnahmsweise umsonst (und nicht, wie normal, kostenlos). Falls jemand die Qualität der Bildung sucht, kann er gleich gegen Windmühlen kämpfen oder alternativ SkyFactory 3 auf Peaceful in drei Stunden durchspielen.

Fazit

Die Lage ist schlimmer als die während des ersten Lockdowns - wo jede Lehrkraft auf den BigBlueButton-Vörgänger (Cisco Webex) gepfiffen hat - weil man jetzt wieder ins Schulgeschehen reinkommen muss, was bestimmt vielen Beteiligten am Schulgeschehen schwerfällt. 

Von Leon Pan (8b) – geschrieben am 4.1.2020

Der satirische Brief der „Ministerin

Disclaimer: Dieser Kommentar bezieht sich auf die Lage vor der Ankündigung des Lockdowns (Sorry für die Verspätung).

Editorial: Jeder sollte den von einem Satiriker(-Team) geschriebenen Lügenbrief der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin gelesen bzw. zumindest erhalten haben, in dem deutlich wird, dass jemand scheinbar keine Ahnung von der aktuellen Situation [bzw. der Situation vor dem 2. Lockdown; nachträgl. Anm. d. Red. ] hat.

„Aber sie haben auch noch einmal die Bedeutung der Bildung hervorgehoben.“

Wirklich? Ich dachte, Leben seien wichtiger. Aber die Bestattungslobby könnte „nur“ „versehentlich“ ein paar hunderttausend Euro auf ein Konto überwiesen haben, die sie nicht zurückfordern.

„Und das will ich auch tun: Frühkindliche und schulische Bildung sind von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft.“

…die sich 95% aller Eltern – egal welcher Bevölkerungsschicht - nicht leisten können, weil sie „von unschätzbarem Wert“ ist. Und hätte jemand weniger unnötig teure Geschenke den Kindern überlassen, dann wäre Vieles besser.

Wenn ein Großteil der MSS in jeder Pause nach Aussage der Schulleitung (des zweiten stellvertretenden Schulleiters) (fast) straffrei eine Corona-Party vor dem Schultor feiert, dann ist bei denen scheinbar Bildung umsonst.

Oder auf Maske [3. Person Singular Indikativ für eine Tätigkeit einfügen, wo aus der Physis eine (oft) braune Masse kommt]: Wenn man eine achte Klasse freitags in einer 5-Minuten-Pause unbeaufsichtigt lässt, dann kann man schon einen Zoo eröffnen, in dem wir unsere „nahen“ Verwandten beobachten; kurz gesagt: Affenhaus im Zoo.

Oder auf den Fluren rennt. Falls ein beachtlicher Teil der Orientierungsstufe (und aller anderen Stufen) an Corona erkrankt und unter Umständen deshalb diverse Spätfolgen erleidet und/oder engere Kontaktpersonen durch Corona verliert, wie ich einen Nachbarn: selbst Schuld, hätte sich dieser Jemand nur mal an die Regeln und Vorschriften gehalten! – Eine wichtige Lehre fürs Leben. Falls Eltern dieser Rotzbengel/Rotzgören diese Zeilen lesen, enterben Sie Ihren Nachwuchs unverzüglich!!!!!

„Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass unsere Kinder und Jugendlichen auch während der Pandemie möglichst in ihre Kita und in ihre Schule gehen können.“

Hmm… ich dachte, Deutschland würde einen Sonderweg gehen, wo es statt eines harten Lockdowns einen Lockdown light gibt, der bewiesenermaßen kaum was gebracht hat, was alle 16 Minister (mittlerweile) eingesehen haben.

„Der Präsenzunterricht ist weiter das erste Mittel der Wahl.“

Gebe ich recht, aber wieso? Wenn man BigBlueButton nutzt, kann man ja Videokonferenzen abhalten und was ist denn mit Moodle? (Klassenarbeiten sollte man trotzdem unter Aufsicht eines Lehrers/einer Lehrerin in der Schule schreiben, weil sonst zu leicht geschummelt werden kann.)

„Unsere Schülerinnen und Schüler brauchen ihre Lehrkräfte und sie brauchen deren Ansprache als Lern- und Lebensbegleiter. Das sieht auch die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin so, die sich aktuell dafür ausspricht, dass die Schulen offenbleiben.“

Ja, das stimmt, aber HAT WER WAS VON BIGBLUEBUTTON GEHÖRT, IHR ZOOMENDEN UND WEBEXNUTZENDEN?

Auch zeigen Studien aus Hamburg, Sachsen und Baden-Württemberg, ebenso wie die Daten des rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamtes, dass Schulen nicht die Treiber der Pandemie sind.

Wenn es so wäre, dann müsste jemand auf Quarantäne pfeifen.

„Und das liegt maßgeblich daran, dass unsere Schulen die Hygieneregeln hervorragend umsetzen und unsere Schülerinnen und Schüler sich sehr gut daran halten.“

Nach dieser Definition wären, laut Aussagen diverser Bekannter, ~99% aller WhattsApp-Gruppen frei von kinderpornografischen Inhalten, deren Besitz, laut §184b Absatz 1 Unterabschnitt 1 StGB[YP2], mit einer „Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren“ geahndet wird.

„Das ist bedauerlich, aber viel wichtiger ist: Schule findet täglich statt, weil wir wissen, wie wichtig sie für unsere Schülerinnen und Schüler ist.“

Ein Herr Nadler würde sagen, dass Bildung für Manche kostenlos, aber für Andere umsonst sei.

„FFP2-Masken für Notfallsituationen in Schulen wurden in den vergangenen Tagen ebenfalls ausgeliefert.“

200 Stück für unsere Schule? Wie soll man denn 200 durch 75 Lehrer dividieren, wenn als Quotient eine ganze Zahl herauskommen soll?

„Gerade die Maskenpflicht hat sich sehr positiv ausgewirkt, sagen uns unsere Experten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle nochmal bei Ihnen und Ihren Kindern dafür werben und Ihnen herzlich für Ihre Mithilfe danken.“

Nur im Unterricht und nicht in den Pausen. Und wieso kritisiert niemand die MSS?

„Grundsätzlich sollen möglichst alle Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen.“

Ja, das stimmt, aber HAT WER WAS VON BIGBLUEBUTTON ODER MOODLE(@RLP) GEHÖRT, IHR ZOOMENDEN?

„In der aktuellen Situation besteht an weiterführenden Schulen für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 sowie für Lehrkräfte weiterhin in ganz Rheinland-Pfalz die Maskenpflicht im Unterricht.“

Bringt nur zum Teil was, wenn die Schüler rennen, werden mehr Aerosole ausgestoßen werden, was die Masken nutzlos(er) macht.

„ Maskenpausen, insbesondere auch zum Trinken oder Essen, sind zu ermöglichen, dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.“

Ist heute Gegenteilstag?

„In besonderen Situationen [ab einer 200er-Siebentagesinzidenz, Anm. d. Red.] können Schulen [bzw. Klasse 8 bis einschließlich MSS12[YP3], Anm. d. Red.] in Abstimmung mit der Schulaufsicht vom Präsenzunterricht zeitlich befristet in den Wechselbetrieb (Präsenz-/Fernunterricht) umgestellt werden.“

Das mit den 200 ist doch ein Witz. Fast täglich muss mindestens eine Klasse (Stand: 11.12.2020) an einer weiterführenden Schule in Koblenz in Quarantäne, obwohl wir aktuell „nur“ eine 120er-150er Inzidenz haben.

„Wir haben unsere Schulen darüber hinaus erneut dringend dazu aufgefordert, einen gestaffelten Unterrichtsbeginn zu prüfen.“

Ist halt nur eine Empfehlung und kein Zwang.

„Das würde den Öffentlichen Nahverkehr sowie den Schülerverkehr weiter entzerren.“

Nur bei Schulbeginn und -ende und nicht in den Pausen.

„Die vergangenen Wochen und Monate waren für uns alle ein Kraftakt.“

Besonders für mich, weger meiner sechs (!) Artikeln mit Coronabezug.

  1. Top fünf der Beschäftigungstherapiemethoden
  2. Coronamaßnahmen der Schulen - Kommentar
  3. Coronasoforthilfe – Ein Kommentar
  4. Witze 2020/2021
  5. Coronamaßnahmen – Kommentar
  6. Alle Verstöße gegen das neue Hygienekonzept angeprangert

„Und gerade für Familien war und ist das Jahr 2020 eines, das mit vielen Sorgen verbunden war.“

Stimmt, quod Corona. – Besonders der gescheiterte deutsche Sonderweg nach dem Motto „hauptsächlich-Wirtschaft-am-Laufen-bzw-Leben-halten-damit-wir-zukünftig-noch-Schmiergelder-von-den-Lobbyisten-erhalten-uns-sind-Menschenleben-egal-und-erst-hochfahren-wenn-es-einen-öffentlichen-Aufschrei-gibt“.

„Sorgen, die mit dem näherrückenden Familienfest an Weihnachten nicht kleiner geworden sind.“

Besonders weil u. A. die Lehrer Schwätzende, Quatschmachende und Schummelnde über BigBlueButton nicht mehr so leicht erwischen können. Ich wette, dass die aus einer Clique, bei denen Regeln nur Empfehlungen sind, im Homeoffice immer Einsen schreiben (Da hilft nur leicht umgehbare Anticheatsoftware, die von Spieleentwicklern eingesetzt wird, um Cheating zu erschweren und eine Totalüberwachung mit 20 Kameras, die das Umfeld überwachen).

„Gleichwohl machen uns die guten Nachrichten aus Mainz, wo die rheinland-pfälzische Firma BioNTech den wohl weltweit ersten Corona-Impfstoff entwickelt hat, Hoffnung für das kommende Jahr.“

Oder in den USA schon dieses Jahr, wenn man sein Leben riskiert.

„Auch wenn die Pandemie uns noch einige Monate begleiten wird.“

Oder Dekaden, wenn die Lage weiter eskaliert und die kritische Infrastruktur liquidiert.

„Deshalb möchte ich Sie bitten: Halten Sie weiter durch, reduzieren Sie Ihre Kontakte und beherzigen Sie auch an Weihnachten und Silvester die geltenden Regeln.“

Sind halt „nur“ Empfehlungen; ich wette, dass die üblichen, gechipten, Chemtrailfans, die eine 5G-Flatrate haben, die Empfehlungen nur als Empfehlungen sehen.

„Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht stattfinden kann.“

ALSO IHR WOLLT, DASS WIR AN CORONA VERRECKEN? UMENSCHEN!!EINS!!!!EINS

Von Leon Pan (8b) – geschrieben zwischen 4. Dezember 2020 und 13. Dezember 2020 (nach der Ankündigung des harten Lockdowns, der sich nicht inhaltlich auf den Artikel ausgewirkt hat)

Die US-Wahl 2020: Trump gegen Biden

Ich glaube, wir alle haben schon von der diesjährigen US-Wahl gehört, in der sich der amtierende republikanische Präsident Donald Trump und der demokratische Kandidat JoeBiden ein Kopf an Kopf rennen liefern. Momentan (Stand 05.11.2020) liegt Biden mit 264 Wahlmännerstimmenin Führung, Trump hat 214 Wahlmänner gewonnen.

Über das US-Amerikanische Wahlsystem:

In den USA gibt es keine direkte Wahl (wie bei uns).

Die Einwohner der 50 US-Bundestaaten wählen die jeweils für ihren Staat festgelegte Anzahl von Wahlmännern, diese wählen dann alle den in der Auszählung ihres Staats siegreichen Kandidaten. Dieses Prinzip (Kandidat gewinnt = alle Wahlmänner) nennt man: ``The winner takes it all´´ oder Mehrheitswahlrecht.

Es gilt in fast allen Bundestaaten der USA, mit Ausnahme von Nebraska und Maine.

Mehr Infos zur Wahl

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Von Felix Thomaßin (8b)
Veröffentlicht 05.11.2020

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Quarantäne-Blog
Wie die MSS 13 ihre Quarantäne verbringt

Neuestes Update:

09.11.2020

 

Zusammenfassung (27.10.-02.11.)

Am Dienstag Abend kam die Nachricht: "Wir haben einen positiven Corona-Fall in unserer Stufe." Weiter hieß es, dass wir vorerst mittwochs zu Hause bleiben sollten, um weitere Infektionen zu vermeiden. Am nächsten Tag würden wir neue Informationen erhalten.

Nachdem es Dienstag Abend schon zu hitzigen Diskussionen im Klassenchat kam, war die Verwirrung mittwochs nur noch größer. Erst mittags erhielten wir weitere Informationen von der Schule, wer nicht als Kontaktperson gilt und sich dementsprechend nicht in häusliche Quarantäne begeben muss. Die 30-40 Schüler, die nicht von der Quarantäne betroffen waren, wurden vor die Wahl gestellt, ob sie weiterhin zur Schule gehen oder nicht. Aus Solidarität zu der positiv getesten Person und deren Kontaktpersonen entschieden sie sich, ebenfalls von zu Hause am Unterricht teilzunehmen (Genaueres im →Statement auf Instagram).